
Der Stecken tröstet und der Stab So heißt es grad der Psalmen nach Doch wenn ich mir das recht besehe Wen tröstet das? Dem Ein'n tut's wehe Wenn diese auf ihn niedergehn Wird er wohl kaum noch Spaß verstehn
Es scheint: Der Mensch vergang'ner Zeiten Der wußte noch um Eigenheiten Die uns Modernen heute fern sind Wenn Pred'ger rät: Denkst Du an Dein Kind Und liebst es sehr, so tu ihms Gute Dann züchtig's kräftig mit der Rute
Jetzt schüttelt man sofort das Haupt Das kann doch wohl nicht sein, das glaubt Der Pädagogen reich an Zahl Man hat doch heute mehr zur Wahl Als dies Instrumentarium Uralt, brutal Szenarium.
Nun, wer so denkt vergißt, verkennt Den Trost, den uns der Psalm benennt Der ist, was überkommen scheint Doch besser als man weithin meint: Denn Trost ist hier dem der die Rute Streicht auf den Hintern dem zu Gute Dem, der des Wütens Adressat Die roten Striemen nachher hat
Ich übrig'ns wüßt' auf Anhieb viele Die lang verdient der Zornes Hiebe Aufs Hinterteil aufs blanke, fette Es würd mich wirklich trösten, wette ?!
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